Herzlich Willkommen!

Susanne Schwanke-Lück und Hendrik Öchsle

Schön, dass Sie auf den Seiten der LINKEN im Havelland vorbei schauen. Hier finden Sie Informationen und Links zu unseren Fraktionen im Europäischen Parlament, im Bundes-, Land- und Kreistag, sowie zu unseren Abgeordneten und Parteistrukturen in den Kommunen des Landkreises.

Wir als LINKE wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam nach Lösungen für anstehende Probleme suchen und uns für mehr soziale Gerechtigkeit, gute Bildung, eine gesunde Natur und demokratische Teilhabe einsetzen. Dafür hoffen wir auf Ihre Mithilfe. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, nutzen Sie die aufgeführten Kontaktmöglichkeiten. Sie erreichen uns per Telefon, Mail oder auch persönlich in den Büros in Falkensee, Nauen und Rathenow.

Susanne Schwanke-Lück und Hendrik Öchsle
Kreisvorsitzende DIE LINKE. Havelland

18. August 2017

Colonia Dignidad: Gerechtigkeit noch nicht vollbracht

von Harald Petzold, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

MdB Harald Petzold

Stellungnahme von Harald Petzold, MdB der LINKEN, Obmann im Rechtsausschuss, zur Entscheidung des Landgerichts Krefeld, die in Chile verhängte Freiheitsstrafe des Colonia Dignidad- Täters Hartmut Hopp, in Deutschland zu vollstrecken:

„Die Entscheidung des Landgerichts Krefeld ist ein wichtiger Baustein hin zu mehr Gerechtigkeit für die Opfer und hin zu mehr Verantwortungsübernahme Deutschlands.
Ich war erst letztes Jahr mit einer Delegation des Bundestages vor Ort in Chile gewesen und bin weiter engagiert in dieser Angelegenheit.

Ein erster Baustein ist vollbracht, doch es fehlen noch viele Weitere, um ein tragfähiges Fundament historischer Gerechtigkeit für die gegenwärtigen deutsch-chilenischen Beziehungen und die deutsche Demokratie zu bilden.“ weiterlesen

17. August 2017

Fakten gegen Fake-News! Oder: Was man aus der Statistik über Leistungsempfänger*innen des Asylbewerberleistungsgesetzes nicht herauslesen kann

von Andrea Johlige, DIE LINKE. Fraktion im Landtag Brandenburg

MdL Andrea Johlige

Ende 2016 erhielten in Brandenburg 17.970 Personen Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Wie aus der aktuellen Erhebung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg hervorgeht, war das ein Rückgang um 39 Prozent (Ende 2015: 29.347 Personen).

Ca. ein Drittel der Leistungsempfänger*innen (6.025 Personen) waren minderjährig. 372 Personen waren vollziehbar ausreisepflichtig bzw. zur Ausreise aufgefordert. Alle anderen Personen waren also noch im Verfahren oder hatten eine Duldung.

Die Leistungsempfänger*innen waren überwiegend in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht: Ende 2016 10.477 Personen, Ende 2015 waren dies noch 19.553. In der Erstaufnahme waren Ende 2016 1.433 Leistungsempfänger*innen untergebracht, gegenüber 2.431 Ende 2015. Die dezentrale Unterbringung nahm weniger stark ab: 6.060 Personen Ende 2016 gegenüber 7.363 Personen Ende 2015. weiterlesen

16. August 2017

Allianz für Ostdeutschland

von Dietmar Bartsch und Gregor Gysi

Dietmar Bartsch
Gregor Gysi

Den Artikel 72 des Grundgesetzes endlich ernst nehmen und umsetzen - ein Angebot zur Diskussion

In der kommenden Legislaturperiode begehen wir den 30. Jahrestag der friedlichen Wende in der DDR und des Weges in die deutsche Einheit. Die Menschen gewannen Freiheit und Demokratie. Die Stadtzentren und die Infrastruktur wurden beachtlich entwickelt.

Die Entwicklung seit 1989/90 hat vielen Menschen in den neuen Ländern aber Brüche in ihren Biographien, ihrem Umfeld, ihren Lebensperspektiven zugemutet, die von der Politik im Großen wie im Kleinen bis heute keine ausreichende Würdigung erfahren. Vom Erleben einfach gestrichener DDR-Betriebsrenten und der Schlechterstellung in der DDR geschiedener Frauen über verschleudertes industrielles Potential und fehlende Konzepte gegen Langzeitarbeitslosigkeit bis hin zu Netzentgelten, die den Osten dafür bestrafen, dass dort besonders viel Energie erneuerbar erzeugt wird, ziehen sich mannigfaltige Erfahrungen der Zweitklassigkeit durch die drei Jahrzehnte. Sehr bedauerlich ist auch, dass im Osten funktionierende Strukturen wie das flächendeckende Kindertagesstättennetz, Polikliniken, die Genossenschaften in der Landwirtschaft und anderes nicht übernommen werden. Die Aufmerksamkeit für den Osten hat mit jeder Regierung abgenommen, was in der derzeitigen Regierung Merkel darin kulminierte, dass sie bei der Rentenangleichung sogar den eigenen Koalitionsvertrag brach. Das Gefühl der Geringschätzung, des Abgehängtseins, des Nicht-Ernst-Genommen-Werdens verfestigt sich und lässt viel zu viele Menschen im Osten an ihrem Wert für unsere Gesellschaft und am Wert der demokratischen Gesellschaft für sie selbst zweifeln. weiterlesen

15. August 2017

Bunt statt Grauland

Brandenburger Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

Mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl haben die demokratischen Jugendverbände der Parteien im Rahmen der Kampagne „Schöner leben ohne Nazis“ ein gemeinsames Plakat entworfen: „Bunt statt Grauland“.

Rechtsextremist_innen und Rechtspopulist_innen wollen Brandenburg im Grau von Zukunftsangst und Menschenfeindlichkeit ersticken – auch und gerade im Bundestagswahlkampf. Dagegen setzen die Landesverbände von Grüne Jugend, Junge Liberale, Junge Union, Jusos, Linksjugend ['solid] dieses gemeinsame Plakat.

14. August 2017

DIE LINKE im Havelland startet in die heiße Wahlkampfphase

Das Material ist heute angekommen und wird nun von den fleißigen Wahlkämpfer*innen verteilt.

Zu der heute beginnenden heißen Wahlkampfphase der LINKEN im Havelland zur Bundestagswahl am 24. September erklären Susanne Schwanke-Lück, Co-Kreisvorsitzende DIE LINKE. Havelland, und Andrea Johlige, Vorsitzende der havelländischen LINKEN im Kreistag:

„Sozial. Gerecht. Frieden. Für Alle.“, unter diesem Motto kämpft DIE LINKE in diesem Jahr um das Vertauen der Wähler*innen zur Bundestagswahl am 24. September. Mit der heutigen Anlieferung der Wahlkampfmaterialien startet DIE LINKE Havelland in die heiße Wahlkampfphase.

„Auf Veranstaltungen, bei Diskussionen und nicht zu Letzt an den Infoständen sowie bei den Verteilaktionen wollen wir mit den Havelländer*innen ins Gespräch kommen. Dabei geht zum einen darum, den Menschen zuzuhören, über ihre Ängste und Sorgen, aber auch ihre Wünsche und Träume zu sprechen und mögliche Lösungsansätze anzubieten. Gleichzeitig wollen wir für unsere Vorstellungen einer besseren, einer gerechten Gesellschaft werben“, so Andrea Johlige.

„Neben der Zweitstimme kämpfen wir natürlich auch für den Einzug unserer Direktkandidat*innen in den Bundestag. Das sind im Havelland die Bundestagsabgeordneten Kirsten Tackmann (Wahlkreis 56) und Harald Petzold (Wahlkreis 58) sowie die parteilose Publizistin Anke Domscheit-Berg (Wahlkreis 60). Gemeinsam mit unseren Direktkandidat*innen werden wir einen engagierten und kämpferischen Wahlkampf machen. Denn: Je stärker DIE LINKE desto sozialer das Land“, ergänzt Susanne Schwanke-Lück.

Im Havelland gehören Nauen sowie die Ämter Friesack, Nennhausen und Rhinow zum Wahlkreis 56 von Kirsten Tackmann, Brieselang, Dallgow-Döberitz, Falkensee, Ketzin/Havel, Schönwalde-Glien und Wustermark zum Wahlkreis 58 von Harald Petzold und Milower Land, Premnitz und Rathenow zum Wahlkreis 60 von Anke Domscheit-Berg.

13. August 2017

Er fehlt uns

Gedanken unserer Co-Bundesvorsitzenden Katja Kipping zum vierten Todestag von Lothar Bisky

Katja Kipping und Dietmar Bartsch am Grab von Lothar Bisky.

"Statt in der eigenen Zersplitterung auf die Bedeutungslosigkeit zuzusteuern, lasst uns gemeinsam die Koordinaten in der Gesellschaft nach links verschieben! Die Chancen dafür sind gut." (Lothar Bisky, 2010)

Vor vier Jahren hat DIE LINKE einen besonders großen Verlust erlitten. Lothar Bisky war Gründungsvorsitzender dieser neuen Partei. Er war ein streitbarer, solidarischer Genosse und ein wichtiger Ratgeber. Das Poltrige und Laute vieler Politiker seiner Zeit lagen ihm nicht. Seine Stärke waren das Nachdenkliche, das Aufmerksame, das Bescheidene – und ja, auch der Humor.

Lothar Bisky hat die Partei des Demokratischen Sozialismus entscheidend geprägt. Nicht jedem erschien es einleuchtend, sich nach dem Ende der DDR gerade in der neu gegründeten PDS zu engagieren. Klebte doch der Staub der SED und mit ihr all die Ungerechtigkeiten der vergangenen Jahrzehnte an ihr. Lothar Bisky war einer derjenigen, der vor allem jungen Menschen das Vertrauen in die Partei, in die Organisation linker Politik, zurückgab. weiterlesen

11. August 2017

Politik muss die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren aktiver unterstützen

von Harald Petzold, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

MdB Harald Petzold

Nach Besuchen und Gesprächen von Freiwilligen Feuerwehren in seinem Wahlkreis ist für den LINKEN Bundestagsabgeordneten Harald Petzold klar: Die Politik muss die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren aktiver als bisher unterstützen. Vorschläge dafür liegen inzwischen genügend auf dem Tisch. Es kommt darauf an, endlich Nägel mit Köpfen zu machen.

Für Petzold geht es dabei um Unterstützung auf mehreren Ebenen:
Zum einen sollte der Vorschlag der Berücksichtigung langjähriger ehrenamtlicher Arbeit bei den Feuerwehren bei der Rentenberechnung endlich in die Tat umgesetzt werden (sogenannte Feuerwehrrente). Dies fordert DIE LINKE seit vielen Jahren und würde endlich die Arbeit der jetzt Aktiven würdigen. weiterlesen

11. August 2017

Solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung

Eine für Alle – für eine gerechte und solidarische Gesundheitsversorgung

Eine hochwertige Gesundheitsversorgung für alle ist finanzierbar. Die Solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung der Fraktion DIE LINKE führt zur Absenkung des Beitragssatzes in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) um rund ein Viertel auf unter 12 Prozent. So wirkt die solidarische Gesundheitsversicherung: Zusatzbeiträge werden abgeschafft, Arbeitgeber zahlen wieder die Hälfte der Beiträge ihrer Beschäftigten auf Löhne und Gehälter. 90 Prozent der Bevölkerung werden so entlastet, auf Arbeitseinkommen unter etwa 6 250 Euro brutto pro Monat sinkt der Beitrag. In der Pflegeversicherung bietet die Solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung Spielraum für Leistungsverbesserungen bis hin zur Pflegevollversicherung. Durch eine Vorgängerstudie wurde klar, dass die Binnenkaufkraft gestärkt wird und positive wirtschaftliche Impulse gesetzt werden. Bis zu 1 Million neue Arbeitsplätze können so geschaffen werden. weiterlesen

10. August 2017

Harald Petzold fordert umgehende Kurs-Korrektur bei Schleusen-Öffnungszeiten

Statement von Harald Petzold, MdB der LINKEN aus Oberhavel und Havelland zu den reduzierten Schleusenöffnungszeiten in Brandenburg:

„Die gegenwärtig verkürzten Schleusenöffnungszeiten in Brandenburg schaden den Wasser-Urlauber*innen, der Entwicklung des Tourismus in Brandenburg, insbesondere in meinem Wahlkreis, und erhöhen den Frust auf die Politik im Allgemeinen. Deshalb fordere ich die Bundesregierung sowie die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zu einer umgehenden Kurskorrektur auf. Nicht allein mit einer weiteren Automatisierung der Schleusen wird eine Optimierung der Schleusenöffnungszeiten hinzubekommen sein, sondern nur mit dem Einsatz von Personal wenigstens in den Urlaubs-Sommermonaten." weiterlesen

10. August 2017

Angepasste Förderung bei Abriss und Neubau von Mietwohnungen notwendig

Presseerklärung von Andrea Johlige, DIE LINKE. Fraktion im Landtag Brandenburg

MdL Andrea Johlige

Vor wenigen Tagen veröffentlichte der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. (BBU) seinen Jahresbericht 2016. Darin fordert er eine flexiblere Förderpolitik bei Abriss und Neubau von Mietwohnungen und eine Anpassung der Fördersummen beim Abriss. Dazu erklärt die havelländische Landtagsabgeordnete Andrea Johlige (DIE LINKE):

Als LINKE kämpfen wir für gleichwertige Lebensbedingungen im gesamten Land Brandenburg. Bezahlbarer Wohnraum ist dabei einer der Eckpfeiler. Abriss von Mietwohnungen und gleichzeitiger Neubau können unter bestimmten Voraussetzungen notwendig sein. Erst in dieser Woche war der Presse zu entnehmen, dass in Premnitz bis 20130 1.000 Wohnungen abgerissen werden sollen. Gleichzeitig ist dort auf Grund der Nachfrage der Bau von kleineren und vor allem altersgerechten Wohnungen geplant.

Bei meinem Besuch vor einigen Monaten erklärte mir der Geschäftsführer der Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft (PWG), Dietmar Kästner, dass die derzeitige Struktur des Wohnungsbestandes nicht zum aktuellen und künftigen Bedarf passe. Oft sei ein altersgerechter Umbau von Wohnblöcken nicht wirtschaftlich, weshalb Abriss und Neubau durchaus sinnvoll wären. weiterlesen

9. August 2017

Auf den Spuren der Minderheiten im Irak

Ein Reisetagebuch unserer Landtagsabgeordneten Andrea Johlige

Das ist die „Reisegesellschaft“: Andreas (r.), Francesco und ich.

Auf den Spuren der Minderheiten im Irak – Reise in die Autonome Region Kurdistan – Vom 20. bis 28. Juli 2017 bin ich erneut in die Autonome Region Kurdistan im Irak gereist. Meine erste Reise in die Region fand im Rahmen eines Friedensmarsches im April diesen Jahres statt. Ein Reisebericht zum damaligen Aufenthalt ist hier verfügbar. Mit dabei waren dieses Mal zwei politisch aktive Freunde und Polizisten: Andreas Büttner und Francesco Pillinini.

Ziele der Reise waren – neben der Erkundung des Landes – vor allem, mehr zu erfahren über die politische Situation, die Situation der Minderheiten, vor allem der Yeziden und Christen im Irak und in der Autonomen Region und über die Flüchtlingssituation vor Ort.

Wir wollten ausloten, wie wir am besten den Menschen helfen können. Viele reden über die Bekämpfung von Fluchtursachen, über Hilfe direkt in den Krisenregionen. Nur Taten folgen dem meist nicht. Wir wollten uns anschauen, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird, um unbürokratisch organisieren zu können, was gebraucht wird. weiterlesen

8. August 2017

Fundamentale Ungleichheiten

Abstand bei den Löhnen, wirtschaftliche Lage, Selbstverständnis: Warum die »neuen Länder« ein linkes Thema bleiben. Ein Gastbeitrag von Jan Korte und Olaf Miemiec (Quelle: www.neues-deutschland.de)

MdB Jan Korte

Der Sommer muss nur noch vorübergehen, dann können wir den 27. Jahrestag der deutschen Einheit begehen. Ein nicht geringer Teil der Wählerinnen und Wähler der LINKEN hat ebenso wie ein Teil ihrer Mitglieder nichts mehr mit der DDR oder auch der alten BRD zu tun. Entweder sind sie nach dem 3. Oktober 1990 geboren oder haben allenfalls noch Kindheitserinnerungen. Es ist daher klar, dass man den Osten anders thematisieren muss als in den frühen 1990er Jahren. Aber ebenso klar ist, dass man ihn thematisieren muss. Das lässt sich anhand fundamentaler Ungleichheiten verdeutlichen. Diese lassen sich auf den Feldern Wirtschaft, gesellschaftliche Macht und Kultur ausmachen.

Erstens, wirtschaftliche Situation. Unbestritten ist, dass die Leistungskraft Ostdeutschlands gegenüber den frühen 90er Jahren deutlich gestiegen ist. Jedoch stagniert sie bei 67 Prozent der Wirtschaftskraft der alten Bundesrepublik. Dafür gibt es sicher viele Gründe, doch dürfte der entscheidend sein, dass sich die ostdeutsche Wirtschaftsstruktur als kleinteilig, zersplittert darstellt. Die ostdeutschen Länder leiden noch immer an der Deindustrialisierung, die infolge der hastigen Währungsunion und der falschen Treuhandpolitik zustande kam. weiterlesen

7. August 2017

Bundesregierung verweigert weiter Recht auf Internet als Grundversorgung

von Dr. Kirsten Tackmann, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

MdB Dr. Kirsten Tackmann

„Alle vollmundigen Selbstbehauptungen, Deutschland wäre Vorreiter der Digitalisierung, sind lächerlich. Und sie bleiben erst Recht hohle Phrasen angesichts der erneuten Bestätigung der Position der Bundesregierung, dass sie Internet nicht als Universaldienstleistung und damit als Teil der Grundversorgung erachtet“, so Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin und Spitzenkandidatin für das Land Brandenburg zur Antwort der Bundesregierung auf die schriftlichen Frage über den Fortgang des 5G-Netzausbaus.

Dr. Kirsten Tackmann weiter: „Die Bundesregierung braucht hier dringend ein Update. Die aktuell gültigen Regelungen für den Grundbedarf an Telekommunikationsmöglichkeit sind nicht mehr zeitgemäß und haben vielerorts versagt, vor allem in den ländlichen Räumen, aber nicht nur dort.

Und viel wichtiger: Eine Anerkennung als Universaldienstleistung ist der einzige Weg, um wenigstens beim nächsten Infrastrukturschritt flächendeckend Breitband- oder 5G-Netz zu ermöglichen. Die Netzanbieter haben kein Interesse an der Versorgung nicht rentabler Gebiete. Wer es mit der flächendeckenden Schaffung der notwendigen Infrastruktur ernst meint muss die gesetzgeberischen Grundlagen für einen gesetzlichen Versorgungsauftrag und den Ausbau als öffentliche Infrastruktur schaffen, damit auch in den ländlichen Gebieten und überall eine schnelle Internetverbindung ermöglicht wird. Nur so kann Abwanderung vermieden und können gleichwertige Lebensverhältnisse geschaffen werden. weiterlesen

6. August 2017

Buchbasar eröffnet LINKEN Kultursommer in Potsdam

Mit einem Buchbasar eröffnet am 8. August 2017 im Lothar-Bisky-Haus der linke Kultursommer. In der Zeit von 10 bis 16 Uhr wird auf dem Hof der Geschäftsstelle der LINKEN in der Alleestraße 3 in Potsdam ein großer Büchertisch mit einer reichlichen Auswahl unterschiedlicher Genres interessierte Bücherfreunde anziehen. Bereits jetzt ist das Interesse an Büchern am öffentlich am Zaun angebrachten Bücherschrank groß. Hier können Bücher kostenlos entnommen, aber auch nicht mehr benötigte Bücher eingestellt werden. So soll es auch auf dem Buchbasar am Dienstag möglich sein, nicht nur Bücher zu erwerben, sondern auch für andere zur Verfügung zu stellen. weiterlesen

5. August 2017

Autokonzerne sind die Gewinner des sogenannten Diesel-Gipfels

von Harald Petzold, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

MdB Harald Petzold

Nach dem sogenannten Diesel-Gipfel können sich die Auto-Konzerne als Sieger fühlen. Noch vor wenigen Tagen war vom größten Wirtschaftsbetrug in der Geschichte des wiedervereinten Deutschlands die Rede gewesen, von einem Image-Schaden für die deutsche Wirtschaft ohne Ende. Heute ging es dann nur noch um neue Soft-Ware. Es fehlen einem die Worte. Aber ein Blick in die Finanzberichte der Parteien erklärt so einiges: So hat allein die CDU im Jahr 2017 Spenden der Auto-Konzerne in Höhe von 1,9 Millionen Euro erhalten, gefolgt von der FDP, die Spenden in Höhe von 1,5 Millionen Euro von den Auto-Konzernen verbuchen konnte. Und auch wenn die SPD von Daimler lediglich zweimal 100.000 Euro erhalten hat, gehört sie damit finanziell mit zu den Nutznießern der Abgasbetrügereien und den daraus erzielten Extra-Profiten. Und wie heißt es so schön: "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing?" weiterlesen

4. August 2017

Briefwahl als Alternative zum Gang ins Wahllokal

Der Wahltermin für die #Bundestagswahl am 24. September kommt Ihnen ungelegen? Sie haben schon was anderes vor oder sind einfach nicht mobil genug, zum Wahllokal zu kommen? Vielleicht haben Sie ja auch einfach keine Zeit zum Wählen, weil Sie arbeiten, die Verwandtschaft bekochen oder dringend verreisen müssen.

Anlässe, warum man es zu einem Wahltermin nicht an die Urne schafft, gibt es viele - sie alle sind aber kein Grund dafür, auf sein demokratisches Recht zu verzichten und andere allein darüber entscheiden zu lassen, wer künftig das Sagen hat.

 

Wählen können Sie nämlich dennoch: Machen Sie einfach Briefwahl! Wir erklären Ihnen gerne, mit Hilfe des Bundeswahlleiters, wie das geht:

„Wahlberechtigte, die per Briefwahl wählen wollen, sollten den Antrag auf Wahlschein und Briefwahlunterlagen so frühzeitig wie möglich bei der Gemeinde ihres Hauptwohnortes stellen. Sie müssen hierzu nicht den Erhalt der Wahlbenachrichtigung abwarten.
Der Antrag kann formlos schriftlich, beispielsweise auch als E-Mail, oder mündlich gestellt werden. Er muss Familien- und Vornamen, Geburtsdatum und die Wohnanschrift enthalten. […]
Briefwahlunterlagen können bis zum Freitag vor der Wahl bis 18:00 Uhr beantragt werden.
Holen Wahlberechtigte persönlich die Briefwahlunterlagen ab, so können sie ihre Stimme auch an Ort und Stelle in der Gemeindebehörde abgeben. […]“

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Mitwirkung am demokratischen Prozess - ob am 24. September in der Wahlkabine oder vorher per Briefwahl!

3. August 2017

Förderprogramme zur Finanzierung von Kinderbetreuung von Land und Bund

von Andrea Johlige, DIE LINKE. Fraktion im Landtag Brandenburg

MdL Andrea Johlige

Zu den beiden Förderprogrammen zur Finanzierung der Kinderbetreuung des Landes Brandenburg (2018 - 2019) und des Bundes (2017 - 2020) erklärt die havelländische Landtagsabgeordnete Andrea Johlige (DIE LINKE):

„Eine gute Betreuung in Krippen und Kindertagesstätten ist wichtig, um den Kleinsten einen bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen. Für die Träger von Einrichtungen und Angeboten der Kindertagesbetreuung im Havelland gibt es nun die Möglichkeit, Förderungen für ganz unterschiedliche Maßnahmen zur Verbesserung der Kindertagesbetreuung zu erhalten. Diese Möglichkeiten sollten von den entsprechenden Trägern intensiv geprüft und in Anspruch genommen werden, um dauerhaft die Qualität der Kindertagesbetreuung zu verbessern. Gleichzeitig ist dies eine Chance, die Zahl der Plätze zu erhöhen. Auch im Havelland fehlen in einigen Kommunen nach wie vor ausreichend Betreuungsplätze. Um dem Bedarf gerecht zu werden, braucht es weitere Anstrengungen der Kommunen und des Landkreises.“ weiterlesen

3. August 2017

Spendenkampagne 2017

DIE LINKE ist die einzige der im Bundestag vertretenen Parteien, die keine Großspenden von Konzernen, Banken, Versicherungen und Lobbyisten erhält. Unsere wichtigste Einnahmequelle sind unsere Mitgliedsbeiträge. Das macht uns unabhängig vom Einfluss Dritter. Wir sind nicht käuflich. Für Spenden von Genossinnen und Genossen, Sympathisantinnen und Sympathisanten sind wir aber dankbar. Durch diese Spenden ist es möglich, Projekte und Kampagnen zu finanzieren, die wir uns sonst nicht oder nicht in diesem Maße leisten könnten. Dafür danken wir allen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich. Nur weiter so! Wir haben noch viel zu tun und jede Menge gute Ideen, die wir mit zusätzlichen Spenden verwirklichen können. Uns hilft jeder Euro. mehr

2. August 2017

Ausbildungsvergütung muss eigenständiges Leben ermöglichen

von Bettina Fortunato, DIE LINKE. Fraktion im Landtag Brandenburg

MdL Bettina Fortunato

Am Montag begann für Azubis in zahlreichen Branchen das neue Aus­bildungs­jahr. Aus diesem Anlass fordert die sozial­politische Sprecherin der LINKEN im Landtag, Bettina Fortu­nato, eine gesetz­liche Mindest­ausbil­dungs­ver­gü­tung. Sie erklärt: Die Nach­wuchs­gewinnung ist ein Beitrag zur Fach­kräfte­sicherung. Alle Unternehmen in Brandenburg sind aufgefordert, Möglichkeiten der betrieblichen Ausbildung zu prüfen und attraktive Bedingungen anzubieten. Dazu gehört eine Ausbildungsvergütung, die ein eigenständiges Leben ermöglicht. Derzeit fällt die Vergütung je nach Beruf, Branche und Region stark unterschiedlich aus.

Eine Mindestausbildungsvergütung ähnlich dem gesetzlichen Mindestlohn würde die Situation von Auszubildenden verbessern und ihnen mehr Eigenständigkeit ermöglichen. weiterlesen

1. August 2017

Wahlfabrik des Landesverbandes offiziell eröffnet

Am vergangenen Samstag haben der Wahlkampfleiter Thomas Nord und die Landesgeschäftsführerin Anja Mayer offiziell die Wahlfabrik in der Potsdamer Zeppelinstraße eröffnet.

In diesem Wahlbüro wird bis zur Bundestagswahl der Wahlkampf koordiniert und geplant, es finden Veranstaltungen statt und es stehen Wahlkämpfer*innen für Fragen der Bürger*innen zur Verfügung.

Potsdam, Zeppelinstraße 7,  0331/24 34 13 68